Ein hochwertiges Hemd soll getragen werden, nicht geschont. Mit wenigen richtigen Handgriffen bleibt es über Jahre zuverlässig.
Vor dem Waschen
- Kragenstäbchen entfernen und Taschen leeren.
- Knöpfe einschließlich Manschetten öffnen.
- Flecken frühzeitig und materialgerecht vorbehandeln.
- Helle und farbige Hemden getrennt waschen.
- Immer die Pflegehinweise des konkreten Stoffes beachten.
Schonend waschen
Für viele Baumwollhemden reichen 30 oder 40 Grad und ein gutes Fein- beziehungsweise Farbwaschmittel. Eine nicht vollständig gefüllte Trommel reduziert Falten und mechanische Belastung. Starke Schleudergänge sind selten nötig. Leinen und besondere Mischungen verlangen je nach Gewebe eine angepasste Behandlung.
Trocknen ohne Stress
Das Hemd direkt nach dem Waschen herausnehmen, ausschütteln, Nähte glattstreichen und auf einem passenden Bügel trocknen lassen. Der Wäschetrockner belastet Fasern, Kragen und Manschetten unnötig. Direkte starke Sonne kann Farben ausbleichen.
Bügeln in der richtigen Reihenfolge
Leicht feuchte Hemden lassen sich am besten bügeln. Beginnen Sie mit Kragen und Manschetten, danach folgen Ärmel, Schulterpartie, Rücken und Vorderteile. Beim Kragen arbeitet man von den Spitzen zur Mitte, um Falten an den Außenkanten zu vermeiden. Um Knöpfe herum wird gebügelt, nie darüber.
Richtig aufbewahren
Nach dem Bügeln kurz auskühlen lassen und auf ausreichend breiten Bügeln lagern. Wer Hemden faltet, sollte Druck auf Kragen und Manschetten vermeiden. Für Reisen hilft ein Seidenpapier oder dünnes Zwischenblatt gegen harte Knicklinien.
Dieser Beitrag stammt aus dem Suitcon Archiv und wurde 2026 sprachlich, fachlich und redaktionell überarbeitet.




